Cappuccino, Café Crema, Espresso oder Milchkaffee – so unterschiedlich die Zubereitungen auch sind, eines haben sie gemeinsam: Kaffee gehört zu den beliebtesten und vielseitigsten Getränken weltweit. Doch echter Qualitätskaffee ist nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Angefangen bei der Auswahl der Rohware, gibt es klare Kriterien, anhand derer Sie erkennen, wie hochwertig Ihr Bohnenkaffee wirklich ist. Die fünf wichtigsten Qualitätsmerkmale haben wir für Sie zusammengestellt.
Inhalt
Die Qualitätsmerkmale von hochwertigem Bohnenkaffee
Von der Auswahl des Rohkaffees bis zur Röstung gibt es einiges zu beachten:
1. Die Größe der Bohne
„Es kommt nicht auf die Größe an!“ – Diese saloppe Redewendung mag in vielen Bereichen zutreffen, beim Kaffee greift sie jedoch zu kurz. Zwar machen große Bohnen allein noch keinen hochwertigen Bohnenkaffee. Schließlich hängt die Bohnengröße unter anderem auch von der jeweiligen Kaffeesorte ab. Dennoch können große Bohnen ein Hinweis auf optimale Anbaubedingungen der Kaffeepflanze sein – etwa auf nährstoffreiche Böden, ausreichend Regen und sorgfältige Pflege. Solche Bedingungen wirken sich in der Regel positiv auf die Entwicklung der Aromen aus.
Beim Vergleich zweier Kaffees derselben Sorte gilt daher häufig: Je größer die Bohne, desto besser die Qualität.
2. Der Bruchbohnen-Anteil
Während Röstung und Transport kann es vorkommen, dass Kaffeebohnen brechen. Selbst bei größter Sorgfalt lässt sich das nicht vollständig vermeiden. Finden sich jedoch nicht nur vereinzelte, sondern auffallend viele Bruchbohnen in einer Packung, deutet dies auf Mängel bei Ernte, Verarbeitung oder Transport hin – und damit auf eine insgesamt geringere Qualität. Als Richtwert gilt: Hochwertiger Kaffee sollte einen Bruchanteil von unter fünf Prozent aufweisen.
Besondere Vorsicht ist bei gemahlenem Kaffee geboten. Hier lässt sich der Anteil an Bruchbohnen nicht mehr erkennen. Vor allem bei günstigen Produkten werden daher nicht selten gezielt Bohnen geringerer Qualität verarbeitet.

3. Das Bohnenbild
Kaffeebohnen sollten ein möglichst gleichmäßiges Bohnenbild aufweisen. Das bedeutet: eine einheitliche Größe und Farbe, keine Bruchstellen oder Löcher und keine auffällig öligen Oberflächen. Ein unruhiges, stark gemischtes Erscheinungsbild deutet auf eine uneinheitliche Röstung oder eine wenig sorgfältige Verarbeitung hin.
Darüber hinaus sollten die Bohnen sortenrein sein. Was genau unter Sortenreinheit zu verstehen ist und warum sie ein wichtiges Qualitätsmerkmal darstellt, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.
4. Die Röstung
Neben der Qualität der Rohbohnen ist das Röstverfahren entscheidend für den späteren Geschmack des Kaffees. Zu den gängigsten Methoden zählen die handwerkliche Trommelröstung und die industrielle Heißluftröstung.
Bei der schonenden Trommelröstung werden die Bohnen in einer rotierenden Trommel bei Temperaturen zwischen etwa 175 und maximal 200 Grad Celsius langsam geröstet. Dieser Prozess dauert deutlich länger, ermöglicht jedoch eine gleichmäßige Röstung. Die Bohnen haben ausreichend Zeit, ihre Aromen zu entwickeln, während unerwünschte Bitterstoffe reduziert werden.
Im industriellen Heißluftröstverfahren hingegen werden die Bohnen bei sehr hohen Temperaturen von teilweise über 300 Grad innerhalb weniger Minuten geröstet. Das Verfahren ist äußerst effizient, lässt den Bohnen jedoch nur wenig Zeit zur Aromaentwicklung. Das Ergebnis kann ein weniger differenziertes Geschmacksprofil mit stärker ausgeprägten Bitter- oder Röstaromen sein.
Aber nicht nur das Röstverfahren selbst, sondern auch die Sortenreinheit spielt eine wichtige Rolle für die Qualität. Bei einer sortenreinen Röstung wird pro Röstvorgang ausschließlich eine Rohkaffeesorte verarbeitet. So kann das Röstprofil optimal auf die jeweiligen Eigenschaften der Bohnen abgestimmt werden – eine wichtige Voraussetzung für ein ausgewogenes und aromatisches Ergebnis.
5. Die Farbe
Richtig geröstete Kaffeebohnen weisen – je nach Röstgrad – eine gleichmäßige braune bis dunkelbraune Färbung auf. Eine sehr dunkle Oberfläche ist dabei nicht automatisch ein Qualitätsmangel, wohl aber eine tiefschwarze, ungleichmäßige Färbung.
Schwarze Bohnen sind in der Regel überröstet oder verbrannt. In diesem Fall dominieren unangenehme, bittere und verbrannte Aromen das Geschmacksbild. Zudem können beim starken Überrösten vermehrt unerwünschte Röststoffe entstehen.
Achten Sie daher darauf, nur Bohnen mit gleichmäßiger Röstfarbe zu verwenden und stark verbrannte Exemplare auszusortieren.

Qualitätsunterschiede zwischen Industrie und Fachhändler
Stellen Sie zwei Kaffeeprodukte nebeneinander – eines industriell hergestellt, eines vom Fachhändler – und vergleichen Sie sie anhand der genannten Qualitätsmerkmale, wird ein Unterschied schnell deutlich: Punkten kann das Industrieprodukt nur beim Preis.
Dieser niedrigere Preis kommt häufig durch den Einsatz günstiger Rohware zustande – etwa durch kleinere Bohnen, Schüttware mit höherem Bruchanteil oder durch Mischröstungen im schnellen Heißluftröstverfahren. Das geschmackliche Ergebnis ist nicht selten ein Kaffee, dem es an Tiefe und Aromavielfalt fehlt und der stattdessen stärker bittere Noten aufweist.
Wenn Sie Wert auf hochwertigen, ausgewogenen Kaffee legen, lohnt sich daher der Griff zum Produkt eines Fachhändlers. Ein Beispiel ist die Eigenmarke Masterroast des Miesbacher Gastroservice, bei der besonderer Wert auf sorgfältig ausgewählte Rohbohnen und schonende Röstverfahren gelegt wird.
Masterroast – bester Kaffee der Region München
Der Masterroast Kaffee des Miesbacher Gastroservice wird in Ostermünchen von der Kaffeerösterei Romanicum verarbeitet. Neben einer hervorragenden Rohwarenqualität wird besonderer Wert auf Sortenreinheit und eine schonende Langzeitröstung bei niedrigen Temperaturen gelegt. So werden die Bohnen exakt auf den gewünschten Röstgrad gebracht und können ihr volles Aromapotenzial entfalten.
Die Kühlung erfolgt ausschließlich mit Luft. Dieses besonders behutsame Verfahren gibt den Bohnen die nötige Zeit, ihre Aromastoffe vollständig auszubilden. Das Ergebnis ist ein intensiver, ausgewogener Geschmack bei gleichzeitig hoher Bekömmlichkeit.
Die Kaffee- und Espressosorten wurden speziell für den Miesbacher Gastroservice entwickelt, um den Anforderungen von Gastronomie und Hotellerie optimal gerecht zu werden. Alle drei Masterroast-Sorten sind für gängige Profi-Kaffeemaschinen geeignet und harmonieren sowohl mit klassischen als auch mit alternativen Milchprodukten.
Für Masterroast werden ausschließlich ausgewählte Rohkaffees aus verschiedenen Herkunftsländern verwendet, die von der Rösterei Romanicum nach höchsten Qualitätsmaßstäben veredelt werden.
Alle Sorten im Überblick

Bohne 1 – Espresso Crema
Ganze Bohne
Geschmack: stark, erdig, dunkler Kakao
Anteile: 30 % Arabica, 70 % Robusta
Herkunft der Bohnen: Indien, Brasilien
Erhältlich in: 1 kg, 10 kg
Dieser Turbo-Espresso mit hohem Robusta Anteil und kräftiger Geschmacksnote ist so stark, wie ihn die Sizilianer trinken. Der typisch süd-italienische, dunkel geröstete Espresso hat ein kräftiges und erdiges Aroma – sein runder, voller Körper sorgt für einen unvergleichlichen Geschmack.

Bohne 2 – Espresso
Ganze Bohne
Geschmack: kräftig, erdig, Zartbitterschokolade, säurearm
Anteile: 70 % Arabica, 30 % Robusta
Herkunft der Bohnen: Indien, Malabarküste, Brasilien
Erhältlich in: 1 kg
Dieser dunkel geröstete Espresso, bestehend aus zwei Arabicas und einem Anteil edler Robusta Bohnen, ist die perfekte Mischung. Sein leicht erdiges Aroma und der runde, temperamentvolle Körper sorgen für ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Die samtige Crema macht den Genuss dieses fantastischen Espressos perfekt und ist darüber hinaus besonders gut für die Zubereitung von Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso und Kaffee geeignet.

Bohne 3 – Café Crema
Gemahlen
Geschmack: kräftig, braune Gewürze, leicht erdig, feine Säure
Anteile: 50 % Arabica, 50 % Robusta
Herkunft der Bohnen: Indien, Brasilien
Erhältlich in: 1 kg
Ein Arrangement aus erlesenen südamerikanischen Kaffeebohnen vereint mit den Aromen Indiens. Die abgestimmte Mischung aus Arabica- und Robusta Bohnen, mit herzhaftem Geschmack und einem feinstrukturierten Körper, sorgt für die fantastische, cremige Textur. Besonders herrlich überdeckt die samtige, feinperlige Crema den Kaffee in der Tasse.
Häufig gestellte Fragen zu Bohnenkaffee
Sortenrein geröstet bedeutet, dass bei jedem Röstvorgang ausschließlich eine einzige Rohkaffeesorte verarbeitet wird. Jede Sorte wird dabei individuell und optimal auf ihre spezifischen Eigenschaften abgestimmt geröstet.
Erst nach dem Röstprozess werden die einzelnen Sorten, wie beispielsweise Masterroast Bohne 2 Espresso, in dem gewünschten Mischungsverhältnis zusammengeführt. Auf diese Weise kann sich das jeweilige Aromaprofil jeder Bohne bestmöglich entfalten.
Die Kaffeesorten der Marke Masterroast wurden speziell für den Miesbacher Gastroservice entwickelt und konsequent auf den professionellen Einsatz in Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung abgestimmt. Alle Sorten sind daher für die gängigen Profi-Kaffeeautomaten geeignet.
Alle Espressos der Marke Masterroast sind optimal auf gängige sowie alternative Milchsorten aus dem Sortiment des Miesbacher Gastroservice abgestimmt. Damit eignen sie sich ideal für die Zubereitung von Cappuccino, Latte Macchiato und weiteren Milchkaffeevariationen.
Viele Hersteller verwenden für die Herstellung von gemahlenem Kaffee minderwertige Kaffeebohnen, also billige Rohkaffee-Sorten, kleine Bohnen und viel Bruchware. Dies wirkt sich direkt auf das Aroma und den Geschmack aus.
Für die Masterroast Bohne 3 Café Crema werden hingegen dieselben hochwertigen Kaffeebohnen gemahlen, die auch für die beiden Bohnenkaffee-Sorten zum Einsatz kommen. So können Sie bedenkenlos zur gemahlenen Variante greifen, ohne Einbußen bei Qualität oder Geschmack zu befürchten.
Nach EU-Richtlinie muss Kaffee mindestens 18 Monate haltbar sein. Qualitätseinbußen treten jedoch bereits deutlich früher auf – in der Regel nach acht bis zwölf Wochen. Frisch gerösteter Kaffee entfaltet sein volles Aroma am besten, wenn er zeitnah nach der Röstung konsumiert wird.
Kaffee sollte stets kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung gilt es unbedingt zu vermeiden.
Arabica-Bohnen haben weniger Koffein und sind daher sortenverträglicher als Robusta-Bohnen.
Robusta-Bohnen haben einen höheren Koffeingehalt und werden daher häufig in kräftigen Espressomischungen eingesetzt. Außerdem enthalten sie höhere Mengen an Chlorogensäure, was sie weniger bekömmlich machen kann.
Herkunft, Bodenbeschaffenheit und Anbauhöhe haben großen Einfluss auf das Geschmacksprofil einer Kaffeesorte. So können Bohnen je nach Anbaugebiet beispielsweise schokoladige oder nussige Noten entwickeln oder eher säurebetont beziehungsweise mild sein.
Für bestimmte Geschmacksrichtungen werden Kaffeebohnen unterschiedlicher Herkunft gezielt miteinander gemischt, um ein ausgewogenes Aroma zu erzielen.
Ja! Der vordere Aufkleber der Masterroast Verpackungen kann individuell nach Ihren Wünschen gestaltet und mit Ihrem Firmenlogo versehen werden. Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Nachricht.
Fazit: Hochwertiger BohnenKaffee lässt sich leicht erkennen
Wie Sie sehen, lohnt es sich, beim Bohnenkaffee genau hinzuschauen. Anhand von nur fünf Qualitätsmerkmalen können Sie schnell hochwertigen Kaffee von billigen Sorten unterscheiden.
Hochwertige Marken wie Masterroast sind zwar etwas teurer als Industrieprodukte, bieten Ihren Mitarbeitenden und Gästen dafür aber einen vollaromatischen Geschmack. Mit Masterroast erhalten Sie einen der hochwertigsten Kaffees aus der Region München – sorgfältig ausgewählt, schonend geröstet und perfekt für professionelle Kaffeemaschinen.
Wenn Sie sich nun eine individuelle Beratung zu Masterroast Kaffee wünschen, wenden Sie sich gern an Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter – oder kontaktieren Sie uns direkt per E-Mail.
Weitere Informationen zu Masterroast finden Sie in unserem Infoflyer.

